Winterraps sollte ein frühzeitiger Start durch die kombinierte Düngung mit Schwefel gesichert werden. In Abhängigkeit von der Witterung und Befahrbarkeit sowie unter Beachtung der Vorgaben der Düngeverordnung kann mit
gedüngt werden. Gerade die sehr zeitigen Düngungstermine mit ALZON® flüssig-S 25/6, ALZON® 46 oder Düngermischungen aus ALZON® 46 bzw. ALZON® M-plus mit PIAMON® 33-S im Februar als zusammengefasste Einmalgabe haben sich sowohl in Versuchen als auch in der Praxis als sehr vorteilhaft und ertragsstark erwiesen. Die zeitliche Flexibilität und der verlängerte
Anwendungszeitraum bei N-stabilisierten Düngemitteln können vorteilhaft genutzt werden.
Wintergetreide kann mit N-stabilisierten Düngern bis zu 160 kg/ha N in einer Gabe, bei höheren N-Mengen und generell zu Qualitätsweizen in zwei Gaben ab Anfang März bzw. Vegetationsbeginn gedüngt werden. Bei geteilter N-Gabe liegt
die Betonung in den meist gut entwickelten Beständen in der zweiten N-Gabe (ca. 60 %). Bei traditionellen Düngungssystemen sollte unter Berücksichtigung des Entwicklungszustandes die erste N-Gabe zu Vegetationsbeginn (VB) mit den normalen standorttypischen N-Mengen erfolgen.
Die bisherigen Entzüge und die Niederschlagsbedingungen
haben an zahlreichen Standorten zu einer weiteren Schwefelverarmung
in der Ackerkrume geführt. Zu Winterraps sollte
deshalb die Verabreichung einer ausreichenden Schwefel-Düngung
(40–60 kg/ha S) mit der ersten N-Gabe Standard sein. Zu Wintergetreide sollte Schwefel zur ersten N-Gabe mit einer Menge von 20–40 kg/ha S verabreicht werden. Lediglich stark bestockte Bestände können die S-Düngung etwas verzögert erhalten (spätestens jedoch bis zur zweiten N-Gabe). Die Düngung mit den S-haltigen Flüssigdüngern ALZON® flüssig-S 25/6 sowie PIASAN®-S 25/6 oder mit N-stabilisierten Festdüngermischungen mit Schwefel aus ALZON® 46 bzw. ALZON® Mplus und PIAMON® 33-S bietet sich zu beiden Kulturarten an.