Qualität entscheidet über den Erfolg

Mit Flüssigdüngern lässt sich eine Menge rausholen!

Bei der Flüssigdüngung mit Stickstoff soll ein Großteil der Nährstoffe – 80 bis 95 % – über den Boden aufgenommen werden. Nur 5 bis 20 % der N-Aufnahme erfolgt über das Blatt. Nur mit Flüssigdüngern in Markenqualität ist eine hohe Pflanzenverträglichkeit gewährleistet. Das wiederum ist die Voraussetzung für hohe Erträge und eine gute Erntequalität. Flüssigdünger mit unbekannter Herkunft und niedriger Oberflächenspannung können zu Nekrosen an den Blättern führen und mindern dadurch das Ertragspotential. Flüssigdünger von SKW Piesteritz haben eine sehr hohe Oberflächenspannung von 60 – 80 mN/m. Der pH-Wert von Flüssigdüngern in Markenqualität liegt im neutralen Bereich zwischen 6 – 7. Die Lagerfähigkeit ist auch bei Minusgraden gegeben – die Kristallisation beginnt je nach Sorte zwischen -15 und -22 °C.

 

Auf die Tropfengröße kommt es an

Ziel ist es, grobe Tropfen zu erzeugen. Das gelingt durch den Einsatz von Antidrift- Düsen (AD und ID) mit niedrigem Spritzdruck (ca. 2 bar), mit denen ein grobes Tropfenspektrum erzielt wird. Unter kritischen Bedingungen sollten bevorzugt spezielle Flüssigdünger- (FD) oder Mehrlochdüsen zum Einsatz kommen, die den Flüssigdünger auch in großen Mengen “regnend” ausbringen. Durch den Einsatz der qualitativ hochwertigen Flüssigdünger kann der Ertrag deutlich gesteigert werden. Das ist ein K.-o.-Kriterium für Flüssigdünger mit niedriger Oberflächenspannung. Eine hohe Oberflächenspannung sorgt für hohe Pflanzenverträglichkeit. Die Düngung mit Flüssigdüngern in Markenqualität führt bei gleichem Rohproteingehalt zu deutlich höheren Erträgen.

 

Die Düsenwahl ist entscheidend

Flüssigdünger von SKW Piesteritz lassen sich mit üblicher Pflanzenschutztechnik gleichmäßig, exakt dosiert und randgenau ausbringen. Zu Vegetationsbeginn bzw. zur Saat sind alle Düsen gut geeignet. Bei der Düngung im Pflanzenbestand gilt: Je empfindlicher die Pflanzen, desto größer sollten die Tropfen und umso geringer der Spritzdruck sein. Mit der Düsenwahl können Sie entscheidend Einfluss auf die Pflanzenverträglichkeit nehmen. Ab der zweiten Gabe in Getreide oder Raps empfehlen wir Injektor-, Antidrift- oder Mehrlochdüsen. Zur späteren Anwendung und generell nach dem Ährenschieben, unter ungünstigen Witterungsbedingungen oder in empfindlichen Kulturen bietet sich der Einsatz von Schleppschläuchen oder -rohren an. Bei der kombinierten Anwendung von Flüssigdünger von SKW Piesteritz, insbesondere mit Pflanzenschutzmitteln, muss die Düsenwahl die Wirksamkeit der Kombinationspartner sicherstellen. Unter Beachtung gesetzlicher Forderungen kommen hierfür bevorzugt Antidrift- oder Injektordüsen infrage.