Problemlos Lagern, Abfüllen und Umschlagen

Transport und Lagerung von Stickstoffdüngern.

Unsere Düngemittel  ALZON®neo -NPIAGRAN® pro, PIAGRAN® 46, und PIAMON® 33-S sichern als lose Produkte effektive Umschlagmethoden. Achten Sie aber darauf, dass Ihre Transportfahrzeuge und Lagerplätze sauber und trocken sind.

Vermeiden Sie auf jeden Fall eine Vermischung mit anderen Düngemitteln und die Einwirkung von Niederschlägen und Feuchtigkeit. In der Halle decken Sie den Dünger am besten mit Folie ab und halten die Tore geschlossen. Um Abrieb und Verhärtung auszuschließen, fördern Sie bitte nicht pneumatisch oder mit Schleuderbändern. Verändern Sie öfter mal den Abwurfpunkt und lassen Sie das Produkt höchstens fünf Meter tief fallen. Düngemittel können unter bestimmten Voraussetzungen die Metall und Betonkorrosion fördern. Schützen Sie Ihre Objekte durch entsprechende Anstriche oder Beschichtungen. Sorgen Sie außerdem dafür, dass nichts in Abwasseranlagen, Gewässer oder ins Grundwasser gelangen kann, denn Harnstoff ist ein wassergefährdender Stoff (WGK 1). Alle Arten von Hitzequellen dürfen nur in ausreichender Entfernung betrieben werden. Und schließlich: Halten Sie Hof und Straßen sauber. Verstreutes Granulat bedeutet Rutschgefahr.

 

Wir konfektionieren für Sie unsere festen Stickstoffdünger.

Auf modernsten Abfüll- und Verpackungsmaschinen konfektionieren wir für Sie unsere festen Düngemittel PIAGRAN® 46, PIAMON® 33-S und ALZON® 46 sowie Düngeharnstoff, geprillt in folgenden Verpackungsarten:

 

  • Big Bags zu 500 kg und 1.000 kg auf Euro-/Chemiepaletten
  • Sackware (PE) zu 25 kg und 50 kg auf Euro-/Chemiepaletten
  • In 900- oder 1.000-kg-Gebinden

 

SKW Piesteritz-Düngemittel fachgerecht transportieren und lagern.

Hier geben wir Ihnen Tipps zum Umgang mit unseren Düngemitteln, insbesondere zur wirtschaftlichen und sicheren Lagerung von Flüssigdüngern. Alle Informationen und Daten entsprechen dabei unserem derzeitigen Kenntnisstand, erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und sind keine rechtlich verbindlichen Zusicherungen. Die gesetzlichen Regelungen müssen Sie in jedem Fall beachten. Unsere Düngemittel sind als schwach wassergefährdende Stoffe in die Wassergefährdungsklasse (WGK) 1 eingestuft und dürfen nicht in Abwasseranlagen, Gewässer oder ins Grundwasser gelangen. Der Umgang mit Anlagen zum Lagern, Abfüllen und Umschlagen wassergefährdender Stoffe ist im Wasserhaushaltsgesetz (WHG), den Wassergesetzen (WG) der Länder und den entsprechenden Verwaltungsvorschriften (VAwS-Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen) vorgeschrieben. Bei der Lagerung beachten Sie bitte auch die jeweiligen bau- und wasserrechtlichen Vorschriften und stimmen die Bedingungen zur Genehmigung mit den örtlichen Behörden ab. Unsere Flüssigdünger unterliegen den Vorschriften der Gefahrstoffverordnung Düngemittel mit Ammonnitrat Gruppe D I. Halten Sie die Flüssigdünger sauber und verhindern Sie deren Austrocknung. Unter –15 °C scheiden sich Kristalle ab, die bei Erwärmung wieder aufgelöst werden. Gut durchgerührt oder umgepumpt ist die Lösung aber wieder uneingeschränkt brauchbar. Unsere Flüssigdünger können in jedem Verhältnis mit Wasser gemischt werden. Eventuelle Unterschichtungen vermeiden Sie mit einer guten Durchmischung.

Auf diesen Seiten finden Sie Tipps zum Transport und der Lagerung granulierter Dünger und dem Transport von Flüssigdüngemitteln. Im Folgenden haben wir Informationen über die Lagerung unserer flüssigen Dünger, grundsätzliche Anforderungen an Flüssiglager, Ihre Pflichten als Betreiber und die benötigte technische Ausrüstung zusammengestellt. Bei weiteren Fragen, insbesondere bei der Planung eines eigenen Flüssiglagers helfen wir Ihnen gern auch ganz persönlich.

 

So kommen unsere Flüssigdünger sicher an.

Flüssigdünger der SKW Piesteritz können ohne Probleme mit den üblichen Tankfahrzeugen auf der Straße, mit Kesselwagen auf der Schiene oder mit Tankschiffen transportiert werden. Die Transportbehälter müssen sauber und vor allem dicht sein. Die jeweiligen Gewichtsbeschränkungen sind einzuhalten.

Tankfahrzeuge dürfen nicht als Lager benutzt werden. Beim Transport auf der Straße müssen die Verkehrszeichen 269 und 354 der Straßenverkehrsordnung beachtet werden.

 

Grundsatzanforderungen an die Lagerung nach dem WHG.

  • Lageranlagen müssen so beschaffen sein und betrieben werden, dass Flüssigdünger nicht austreten können. Sie müssen dicht, standsicher und gegen die zu erwartenden mechanischen, thermischen und chemischen Einflüsse hinreichend widerstandsfähig sein. Einwandige unterirdische Lageranlagen sind unzulässig.
  • Undichtigkeiten aller Anlagenteile, die mit wassergefährdenden Stoffen in Berührung kommen, müssen schnell und zuverlässig erkennbar sein.
  • Austretender Flüssigdünger muss schnell und zuverlässig erkannt, zurückgehalten und verwertet oder ordnungsgemäß beseitigt werden. Im Regelfall müssen die Anlagen mit einem dichten und beständigen Auffangraum ausgerüstet werden, sofern sie nicht doppelwandig und mit einem Leckanzeigegerät versehen sind. Der Auffangraum muss, im Falle keiner anderen Sicherungsmöglichkeit (Wiederzuleitung in den Behälter durch eine Pumpe), das Volumen des entsprechenden Tanks aufnehmen können.
  • Im Schadensfall anfallende Stoffe, die mit ausgetretenen wassergefährdenden Stoffen verunreinigt sein können, müssen zurückgehalten und ordnungsgemäß verwertet oder beseitigt werden.
  • Auffangräume dürfen keine Abläufe haben.

 

Pflichten des Betreibers nach dem WHG.

  • Es ist eine Betriebsanweisung mit Überwachungs-, Instandhaltungs und Alarmplan aufzustellen. Die Beschäftigten sind mindestens einmal jährlich arbeitsplatzbezogen anhand der Betriebsanweisung über die auftretenden Gefahren zu unterweisen.
  • Unfälle, bei denen Flüssigdünger ausgetreten ist oder bei denen auch nur der Verdacht eines solchen Ereignisses besteht, sind meldepflichtig.
  • Lageranlagen sind mit deutlicher Kennzeichnung (nach Gefahrstoffverordnung und dem WHG) zu versehen, woraus der wassergefährdende Stoff der Lagerung hervorgeht. In einigen Bundesländern können auch Angaben über den Betriebsdruck erforderlich sein.
  • In den Anlagen sind die amtlich bekannt gemachten Merkblätter „Betriebs- und Verhaltensvorschriften beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen“ an gut sichtbarer Stelle dauerhaft anzubringen und das Bedienpersonal ist über deren Inhalt zu belehren.
  • Anlagenbetreiber haben bei Schadensfällen die Anlage unverzüglich außer Betrieb zu nehmen, sofern eine Gefährdung oder Schädigung eines Gewässers nicht auf andere Weise verhindert werden kann.
  • Unterliegt die Anlage einer Überprüfungsvorschrift, so hat der Betreiber dem Sachverständigen vor der Prüfung alle erteilten behördlichen Bescheide und Herstellerbescheinigungen vorzulegen.