ALZON® flüssig-S 25/6 - Anwendung

Überblick

ALZON® flüssig-S 25/6 kann in gleicher oder leicht reduzierter Stickstoffmenge, wie mit herkömmlichen Düngern, jedoch in weniger Teilgaben verabreicht werden. Die Ausbringungstechnik richtet sich nach den für AHL üblichen Regeln. Das Düngungsniveau sollte sich an der Ertragserwartung und dem Nmin-Gehalt des Bodens orientieren. Im Allgemeinen empfehlen sich untenstehende Aufwandmengen.

 

Ausbringung

ALZON® flüssig-S 25/6 ist mit allen gängigen flüssigdüngerfesten Spritzen auszubringen. Folgende Grundregeln sind dabei zu beachten:

  • Zur Boden- und Blattdüngung geeignet
  • Entwicklungsstadien abhängige Verträglichkeit der Kulturpflanzen beachten
  • gut ausgebildete Wachsschicht (Getreide, Raps)
  • keine Anwendung unmittelbar nach Niederschlagsperioden oder in nasse Bestände
  • Frosttrockene oder stark mit Raureif besetzte Pflanzen können behandelt werden, nicht jedoch nur wenig bereifte - bei Taubeginn Arbeit beenden.
  • Wechselfröste im Frühjahr ebenso wie intensive Sonnenstrahlung und hohe Temperaturen im Sommer vermeiden
  • mittel- und großtropfiges Spritzen bei niedrigem Druck (AD- und ID-Düsen)
  • Flüssigdünger- oder Mehrlochdüsen und Schleppschläuche unter kritischen Anwendungsbedingungen anwenden
  • bevorzugt Nachmittags- und Abendstunden nutzen
  • Mischungen mit Wasser mindest 1:3 (1 Teil ALZON® flüssig, 3 Teile Wasser) besser 1:4

Da ALZON® flüssig-S 25/6 in der Regel zur Qualitätsdüngung schon in der Schoßphase ausgebracht wird (ES 32 – 39) kann hier in der Regel auf Schleppschläuche verzichtet werden.

 

ALZON® + Sensortechnik verstehen sich

Mehrjährige Praxisuntersuchungen und Ergebnisse aus Feldversuchen zeigen, dass ALZON® in Kombination mit Sensortechnik zur teilflächenspezifischen N-Düngung hervorragend geeignet ist. Die erste N-Gabe mit einem N-stabilisierten Düngemittel wirkt ohnehin bestandsausgleichend. Unabhängig vom Sensortyp empfiehlt sich für die zweite und abschließende Gabe mit ALZON® die ertragsabhängige Regelfunktion. Teilflächen mit höherer Ertragserwartung erhalten eine höhere und schwächere Bestände mit geringerer Ertragserwartung eine verminderte N-Menge. 

Anwendungsempfehlung Qualitäts-
weizen:

Anwendungsempfehlung Massenweizen, W-Gerste, W-Roggen, Triticale

ALZON®-Dünger sichern eine ausgeglichene und an den Pflanzenbedarf angepasste N-Versorgung. Ihre Wirkungsweise lässt sich deshalb ideal mit der Sensortechnik kombinieren.

 

Ihre Vorteile

  • weitere Ertragsverbesserung und -stabilisierung
  • hohe N-Effizienz und Wirtschaftlichkeit
  • Kosteneinsparung durch weniger Überfahrten
  • höhere Flächenleistung der Sensoren
  • Flexibilität beim Anwendungstermin
  • kein Luxuskonsum auf hoch gedüngten Flächen
  • mit jedem Sensortyp einsetzbar