SKW Piesteritz und CTC werden zusammenarbeiten

Die chemische Industrie in Deutschland braucht Innovation und sichere Rahmenbedingungen, um eine Zukunft zu haben. Die SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH (SKW Piesteritz) verfolgen die Themen Sicherheit, Umwelt, Nachhaltigkeit seit Jahren mit innovativen Projekten und Konzepten und treiben aktiv diese grüne Transformation weiter voran. Mit weiteren 400 Mio. EUR genehmigten Investitionsmitteln werden am Standort in der Lutherstadt Wittenberg Projekte umgesetzt, die eine nachhaltige kohlenstoffbasierte Industrie in Deutschland unterstützen. Sei es die Produktion und Verwendung von Biomethan, der Einsatz regenerativer Energien, die Produktion und der Einsatz von grünem und blauen Wasserstoff oder gar die Bindung von überschüssigem Kohlendioxid anderer Industrien als sogenannte CO2-Senke. SKW Piesteritz setzt diese Ideen um.

Die chemische Industrie in Deutschland braucht Innovation und sichere Rahmenbedingungen, um eine Zukunft zu haben. Die SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH (SKW Piesteritz) verfolgen die Themen Sicherheit, Umwelt, Nachhaltigkeit seit Jahren mit innovativen Projekten und Konzepten und treiben aktiv diese grüne Transformation weiter voran. Mit weiteren 400 Mio. EUR genehmigten Investitionsmitteln werden am Standort in der Lutherstadt Wittenberg Projekte umgesetzt, die eine nachhaltige kohlenstoffbasierte Industrie in Deutschland unterstützen. Sei es die Produktion und Verwendung von Biomethan, der Einsatz regenerativer Energien, die Produktion und der Einsatz von grünem und blauen Wasserstoff oder gar die Bindung von überschüssigem Kohlendioxid anderer Industrien als sogenannte CO2-Senke. SKW Piesteritz setzt diese Ideen um.

Ein Baustein ist dabei die intensive Zusammenarbeit mit dem neuen Großforschungszentrum Center for the Transformation of Chemistry (CTC).

Dieses neu entstehende Großforschungszentrum in Mitteldeutschland/Delitzsch wird die Chemieindustrie zu einer Kreislaufwirtschaft transformieren, die auf nachwachsende Rohstoffe und Recycling setzt. Die adressierten Produkte und Industriezweige reichen von der Gesundheit über Energie, Düngemittel, Logistik, Medizin und Konsumgüter. Um diese nachhaltige Chemie zu etablieren, arbeitet das CTC in einem transdisziplinären Ansatz mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen. So entsteht ein neuer Ort der Spitzenforschung in Mitteldeutschland, mit Fachkräften aus der Region und der ganzen Welt. Auch hier soll es verstärkte Kooperation mit dem Wissenschaftsstandort Wittenberg geben. Bis 2038 investieren der Bund, der Freistaat Sachsen und Sachsen-Anhalt 1,25 Milliarden Euro in den Aufbau des CTC.

Carsten Franzke, COO der SKW Piesteritz: „Die chemische Industrie spielt dann die entscheidende Rolle bei der grünen Transformation unserer Gesellschaft, wenn diese Industrie in Europa und Deutschland bleiben kann. Dies ist unser Ziel und dafür setzen wir bereits seit Jahren konkrete Projekte um und werden dieses noch verstärken. Mit dem CTC haben wir einen Partner gefunden, der uns auf dem Weg von der Entwicklung bis zur Umsetzung neuer Technologien, Verfahren oder Produkte nebst der Sicherung und Entwicklung der qualifizierten Fachkräfte begleitet und verstärkt. Wir machen unsere Hausaufgaben und hoffen, dass auch die Politik die Rahmenbedingungen setzt, dass eine innovative energieintensive Grundlagenindustrie in Deutschland bleiben kann. Mit Blick auf die grüne Transformation der Gesellschaft kann man über die chemische Industrie ganz sicher eines sagen: Wir haben die Lösung und sind wichtiger Teil eines nachhaltigen Erfolges zum Erreichen der Klimaziele in Deutschland und Europa! Und das alles unter Gewährleistung der wichtigen regionalen Lieferketten und Sozialstandards in unserer Gesellschaft.“

Prof. Peter Seeberger ist Direktor am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung und designierter Gründungsdirektor des CTC. „Die Transformation der Chemie hin zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft ist eine Generationenaufgabe, die es zu lösen gilt, um chemische Produkte in Zukunft für die vielen Anwendungen verlässlich herstellen zu können. Diese Innovation wird nur durch Grundlagenforschung, angewandte Forschung sowie eine enge Zusammenarbeit von akademischen und industriellen Forscherinnen und Forschern möglich sein. Das CTC freut sich auf die enge Zusammenarbeit mit führenden deutschen Chemieunternehmen, wie auch SKW Piesteritz. Gemeinsam wollen wir komplette Wertschöpfungsketten neu erarbeiten, in Zukunft die Versorgungssicherheit mit Chemieprodukten durch Produktion in Deutschland sicherzustellen und dadurch Arbeitsplätze in der Region halten und neu schaffen“, so Seeberger.

 

 

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Die SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH (SKW Piesteritz) ist ein Tochterunternehmen der AGROFERT, a.s., Prag. Das Produktportfolio der SKW Piesteritz umfasst Erzeugnisse der Industrie- und der Agrochemie. Sie ist einer der größten Ammoniak- und Harnstoffproduzenten Deutschlands und einer der größten Hersteller von AdBlue, einem Entstickungsmittel für dieselbetriebene Fahrzeuge. SKW Piesteritz besitzt eine leistungsfähige Industrie- und Anwendungsforschung, ist Gründungsmitglied des Agrochemischen Institutes Piesteritz, einem An-Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, und besitzt hierüber Zugang zu anwendungsorientierter Grundlagenforschung. SKW Piesteritz beschäftigte 2021 im Durchschnitt über 860 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von rund 860 Mio. EUR.

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AGROFERT, a.s. ist ein tschechischer Konzern mit Unternehmungen in den Bereichen Grundstoffindustrie, Chemie, erneuerbare Energien, Land- und Forstwirtschaft, Agrarhandel, Lebensmittelherstellung und Medien. In Deutschland besitzt AGROFERT, a.s diverse Tochtergesellschaften wie z. B. die SKW Piesteritz oder den Brothersteller Lieken. Der Umsatz von AGROFERT, a.s. belief sich 2021 auf rund 185 Mrd. CZK erwirtschaftet von rund 34.000 Mitarbeitern.